Sonntag, 27. Oktober 2013

Memory


Rhapsody on a Windy Night (T.S. Eliot)
Nein, die kommt ja heuer dran - nur angelehnt ...

An diesem Abend blickten wir zurück,
als wir noch ein Jahr jünger waren.
Damals, als wir Fame probierten, studierten und uns selbst darstellten und auch wieder nicht.
Bei unseren Erinnerungen standen Chips und Popcorn und Cola bereit, denn wir sahen uns selbst.
Ein ungewöhnliches Gefühl. Als Teil einer Produktion, einer Theateraufführung, siehst du nur Fragmente, das Publikum. Du spürst das Stück, doch du kennst es nicht als ganzes.
Und natürlich weißt du auch, wie es gedacht ist, wie es sein soll.
Und dann auf einmal, dank der digitalen Technik, legst du die DVD ein und die Puzzelteile deines Gedächtnisses
fügen sich zusammen und werden eins. Und gemeinsam sind wir Publikum unserer selbst. Eine intime Erfahrung. Gefühle inklusive.

Montag, 21. Oktober 2013

Ein Ausflug

c:wikimedia Thomas Sterans Eliot by Lady Ottoline Morell (1934)
im übertragenen Sinn. Auch das gehört zur ordentlichen Probenarbeit für eingefleischte WAMCOIaner.

Vorab die Quintessenz: Katzen sind wie T.S.Eliots Gedichte.

Seine Gedichte liegen Cats zugrunde. Thomas Stearns Eliot, Sohn einer angesehenen Bostoner Familie,
studierte in Harvard, später an der Sorbonne in Paris Mathematik, Philosophie sowie europäische und asiatische Sprachen. (Nur so mal als Hintergrund, falls euch Mathe wieder einmal nervt. Kunst und Mathematik haben mehr gemeinsam, als allgemein gedacht wird!) Was mich an seiner Biografie begeistert, ist, dass er seine Gedichte so zusammengestrickt hat, dass eine Interpretation kaum mehr möglich war. So war es zumindest nachzulesen, in diversen Online-Biografien. Also lies sie, akzeptier sie oder lass es bleiben.

Wer mit Katzen lebt, kennt das. Lieb sie, akzeptier sie oder lass es bleiben.

Montag, 7. Oktober 2013

Im Namen der Katzen

Grrrit - sagte da mein edler Prinz, Moritz, als er DIESE Dehnübungen sah. Jawoll, dachte sich das Gespenst, mein Job ist erledigt. Katerchen hatte grad das Maul voll, es soll ja ein langer, strenger Winter werden.
In der WAMCO wird auf alle Fälle geprobt, was das Zeug hält. Denn schließlich steht ja im November dieses Ca(t)sting am Programm. Und alle wollen mit Bühnenpräsenz brillieren.
Scheinbar kommt auch in der WestAustrianMusicalCompany der Trend der Zeit zum "Casting" zum Vorschein - doch wie wird sie damit umgehen? Denn "Normal" ist anders. Bei der WAMCO ist wenn schon, dann alles "Super".